About Fashion

Höre nie auf anzufangen!

Schritt für Schritt nachhaltiger leben. Kastner & Öhler in Graz präsentiert ein umfangreiches Fair-Wear-Sortiment. Mein Kollege Renè hat für uns probiert!

Susanne Loibnegger Oktober 12, 2018 / by Susanne Loibnegger

Es ist mir eine besondere Freude, Euch heute meinen stets gut gelaunten Kollegen Rene vorzustellen. Er hat 2010 als Grafiker in der Marketing-Abteilung begonnen und ist seitdem mit unserem Onlineshop „mitgewachsen“. Seit einigen Jahren ist er ausschließlich für das Online-Marketing von Kastner & Öhler tätig. Jeden Morgen, wenn ich ins Büro komme, werde ich von ihm mit einem Lächeln begrüßt. – Auch ein Weg, für eine nachhaltig gute Stimmung im Team zu sorgen. Rene ist in Sachen ökologisch Handeln kein Hardliner, aber er gibt sein Bestes und ist der Meinung, dass jeder die Möglichkeit hat, seinen eigenen Beitrag zu leisten.

In welcher Weise lebst du nachhaltig?
Da ich eigentlich nie wirklich zu den „Fleischessern“ gezählt habe und vom Land komme, war Regionalität bei meiner Ernährung immer schon gegeben. Dies hat sich über die Jahre noch etwas mehr im Bewusstsein gefestigt. Mit meiner Familie versuche ich, möglichst regionale Zutaten zu kaufen oder zumindest auf ökologische/faire Produktion und kurze Transportwege zu achten. So gut es geht. Natürlich findet man auch bei uns daheim Bananen, Avocados oder Cashewnüsse.
2014 habe ich mich dann entschlossen, nur mehr Kleidung zu kaufen, die fair und ökologisch hergestellt wird. Bis auf einen Anzug und hin und wieder den obligatorischen Unterwäsche-Doppelpack ist mir das bisher sehr gut gelungen. Mir ist es ein großes Bedürfnis zu wissen, dass die Menschen, die meine Kleidung hergestellt haben, zumindest existenzerhaltend entlohnt wurden und dass keine fragwürdigen Chemikalien bei der Produktion verwendet wurden. Hier geht es mir einerseits um Menschenrechte und unsere Umwelt, aber auch um meine Haut.

Kann man als Einzelner etwas verändern?
Auf jeden Fall! Mit jeder einzelnen Kaufentscheidung, die man trifft, hat jeder von uns die Möglichkeit, sich für Nachhaltigkeit zu entscheiden: Ich kann Fast Fashion kaufen oder Fear Wear, ich kann das Gemüse am Bauernmarkt kaufen oder im Supermarkt … Es geht, wie ich finde, nicht um eine komplette Umstellung: Jeder Schritt trägt zur Besserung der Allgemeinsituation bei!

Wie lebst du mit deinen Kindern natürlich und fair? Wie lebst du es vor?
Die Kinder bekommen in unserem Vier-Personen-Haushalt täglich mit, wie wir mit Nahrungsmitteln, Müll, Mülltrennung usw. umgehen. Da hoffe ich, dass das auf sie abfärbt. Ich bin nicht der Typ, der mit erhobenem Zeigefinger durch die Gegend läuft. Solange die Kinder noch klein sind, schauen wir, dass wir gebrauchte Kleidung für sie bekommen. Erstens haben sie die Dinge durchs rasante Wachstum ohnehin nur kurze Zeit an, zweitens sind diverse Chemikalien – die für Kinderhaut schädlich sein könnten – schon gut „ausgewaschen“, und drittens muss man viel weniger neu kaufen. Das unterstützt einerseits einen möglichst langen Kleiderkreislauf und spart natürlich auch eine Menge Geld. Wenn wir für die Kleinen dann doch einmal etwas Neues besorgen, ist das nicht immer fair produziert – das muss ich auch zugeben.

 

ATELIER 9 / Zaatar
ATELIER 9 / Zaatar

Wie beeinflusst dich deine nachhaltige Lebensweise beruflich?
Die Bezeichnung „nachhaltige Lebensweise“ ist nicht ganz richtig, da ich bestimmt nicht komplett nachhaltig lebe. Ich achte aber sehr wohl in allen Bereichen darauf, wann immer es möglich ist, die „nachhaltigere“ Variante zu wählen. Das ist privat wesentlich einfacher als im Beruf, was natürlich auch mit meinem Beschäftigungsfeld zusammenhängt. Als Konsument treffe ich mittlerweile wesentlich bewusstere Kaufentscheidungen – und kaufe auch weniger. Ich achte auf gewisse Gegebenheiten, wie bei Lebensmitteln auf die Regionalität oder bei Kleidung auf die Produktionsbedingungen. Dadurch wird meinen Alltag wesentlich einfacher, da viele der „Konsumfallen“ automatisch wegfallen und man mehr Zeit für wichtigere Dinge hat – von denen man vielleicht auch seelisch nachhaltig profitiert …

Nachdem du in einem Modeunternehmen arbeitest: Wie gehst du mit den neuen Saisontrends um?
Ich finde neue Trends immer spannend, gebe aber meinen eigenen Stil deswegen nicht auf. Den Trends blind folgen, das tue ich nicht. Ich schaue mir gerne an, was es Neues gibt. Wenn ich etwas finde, das mir gut gefällt und auch fair produziert wurde, kaufe ich mir das. Das sind pro Saison eigentlich immer ein paar Stücke – aber die sind nie so speziell, dass man sie nur eine Saison tragen könnte.

Welche Marken auf den Fair-Wear-Flächen sind genau nach deinem Geschmack? Und welche Marke hat dich durch ihr Konzept überzeugt?
Was diesen Bereich angeht, bin ich bei K&Ö wirklich super aufgehoben! Zu meinen favorisierten Marken zählen Nudie Jeans und Armedangels. Deren Styles treffen genau meinen Geschmack, sind preislich wirklich in Ordnung und überzeugen noch dazu durch die Transparenz im Herstellungsprozess. Es wirkt zumindest so, als würde hier Nachhaltigkeit wirklich gelebt werden, ohne dabei belehrend rüberzukommen.

Was passiert mit alter Kleidung bei dir zu Hause?
Alte Kleidung trage ich, wenn sie mir gefällt, bis sie Löcher hat. (Lacht.) Was mir nicht so gefällt, versuche ich zuerst im Freundeskreis zu „vererben“, und was dann noch übrig bleibt, gebe ich zur Altkleidersammlung. Das war vor fünf Jahren oft noch ein großer Sack pro Saison, aber seit ich bewusster einkaufe, wird das stetig weniger.

Hast du ein persönliches Ziel, was Nachhaltigkeit betrifft?
Ich möchte mehr Verpackung reduzieren. Dem Trend, plastikfrei zu leben, kann ich sehr viel abgewinnen, muss da aber definitiv im Alltag noch optimieren. Insgesamt möchte ich Schritt für Schritt in allen Bereichen meines Lebens bewusster und nachhaltiger werden. Mehr geht vermutlich immer.

Slow Fashion und nachhaltige Kleidung - Neue Trends in der Modeindustrie | Doku | ARTE
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