Wissenswertes

Insider Talk: Mit viel Herz tief unter der Erde!

Der Arbeitsalltag im Dienste des Kastner & Öhler Garagenservice ein paar Stockwerke tief unter der Erde- ein langjähriger Mitarbeiter erzählt!

Susanne Loibnegger Juni 07, 2018 / by Susanne Loibnegger

Freundlichkeit, die Herzen öffnet
Ich habe mich schon sehr darauf gefreut, meinen langjährigen Kollegen Franz Wolf, Leiter der Kastner & Öhler-Parkgaragen, zu treffen, um seinen Arbeitsalltag und natürlich auch ihn persönlich näher kennenzulernen. Vor meiner Zeit als Blogschreiberin musste ich mir sehr oft einen Firmenwagen für meine Fahrten zu den verschiedenen K&Ö-Filialen abholen, und dabei begegnete ich immer wieder Franz, der mit seiner verschmitzten Art half, den Alltagsstress für kurze Zeit zu vergessen.

15 Monitore sorgen für flächendeckenden Überblick
15 Monitore sorgen für flächendeckenden Überblick

Erinnerungen an eine Welt von damals
Am 14. April 1984 war sein erster Arbeitstag bei Kastner & Öhler, damals als Liftboy. Ich bin ganz erstaunt, denn ich kann mir nicht vorstellen, was man dabei macht. Franz erklärt mir lächelnd: „Mit heißen 16 Jahren war ich ein typischer Jugendlicher vom Land, ohne großartiges Interesse oder Engagement. Meine Mutter drängte mich, eine Bewerbung bei Kastner & Öhler abzugeben, und ich bekam die Chance, als Liftboy zu arbeiten: Ich verteilte mit weiteren Kollegen die angelieferte Ware mit dem Lift auf die Stockwerke. Damals gab es noch Möbel, Haushaltswaren und sogar Lebensmittel bei K&Ö. Allein drei Lkw-Ladungen wurden schon in der Früh gebracht, und diese Ware war nicht nur für das Haus Graz bestimmt, sondern auch für alle weiteren Filialen. Heute werden vier Lkw-Ladungen pro Tag allein für Kastner & Öhler Graz in der neuen Logistikhalle im Admonter Hof aufgearbeitet!“ – Es beeindruckt mich immer wieder, mit langjährigen Mitarbeitern zu sprechen, die mir noch eine Kaufhauswelt schildern, die ich teilweise nur aus unserer „Bibel“ kenne: dem „135 Jahre K&Ö“-Jubiläumsmagazin.

Vom Liftboy zum Leiter der K & Ö Tiefgaragen
Viele Menschen haben den außergewöhnlichen Bau der Tiefgarage von 2002 bis 2003 nicht nur medial, sondern auch persönlich mitverfolgt. Vor allem die Mitarbeiter im Admonter Hof – oft mit einem etwas mulmigen Gefühl im Bauch, schließlich hatten sie eine tiefe Baugrube unter sich. „Als die Garage fertiggestellt war, suchte man nach einem Leiter, und ich wurde dafür vom Vorstand persönlich ausgewählt! Ich mache diesen Job bis heute mit großer Freude. Vor allem, wenn mir Freundlichkeit begegnet, geht mein Herz auf.“

GS_Teaser2

24 Stunden rundum sicher und um jeden Kunden bemüht
Die Servicestation der Garage liegt gleich neben der Einfahrt. Alles, was auf den Parketagen und an den Liften vor sich geht, wird hier auf 15 Monitoren wiedergegeben. Die Garage ist in einer Dreier-Schicht mit einem zusätzlichen Betriebsschutzmann für die Nacht 24 Stunden durchgehend betreut. „Wir sind eine der sichersten Garagen in Graz. Vor allem unser Nachtdienst hat ein Auge für windige Handlungen in den Parketagen – dank flächendeckender Überwachungskameras und einem guten Gespür!“

Wieder klingelt es, und Franz muss sich um das Problem einer Kundin am Ausfahrtsschranken kümmern. Auf einem Monitor sehe ich, wie die Dame verzweifelt versucht, den Schranken mit ihrem Parkschein zu öffnen. Franz sieht über das Onlinesystem gleich, dass die Karte nicht entwertet wurde. Er spricht die Dame über die Fernsprechanlage an und weist sie darauf hin, dass sie trotz einer Parkguthabenkarte das Einfahrtsticket immer zuerst am Parkautomaten entwerten muss und dort den angezeigten Betrag mit der Guthabenkarte bezahlen kann. Erst dann erhält sie vom Parkautomaten ein gültiges Ausfahrtsticket.

Die Spindel der Tiefgarage
Die Spindel der Tiefgarage

Über Fahrten mit dem Waschautomat und die Betriebsfeuerwehr
„Ein Arbeitstag in der Tiefgarage“, erzählt Franz weiter, während er die Monitore im Blick behält, „beginnt um 6 Uhr morgens mit einer langen Fahrt auf dem Waschautomaten – vergleichbar einem fahrenden Rasenmäher –, um die Garage wieder auf Hochglanz zu bringen. Es dauert rund drei Stunden, alle Etagen bis in den letzten Winkel zu reinigen. Danach werden die Kassenautomaten gecheckt. Zudem schaltet das Garagenteam die Beleuchtung in den Verkaufsräumen um Punkt 9:10 Uhr ein sowie alle Lifte um 9:25 Uhr. Danach folgen Kontrollgänge in den Garagen, denn auch die Kunsthausgarage gehört zu Kastner & Öhler!“
Außerdem ist das Team vom Garagenservice in der Betriebsfeuerwehr aktiv – die Brandmeldezentrale ist in der Garagen-Servicestation untergebracht. Falls einmal Not am Mann ist, können Kunden per Telefon einen Schaden melden oder auch den Hausalarm betätigen – zu finden in jeder Etage und an jedem Parkautomaten.

Nach dem Gespräch mit Franz fühle ich mich rundum sicher, denn die K&Ö-Garagen sind hell und freundlich gestaltet, und ich kann zu 100 % darauf vertrauen, dass mir hier geholfen wird, wenn ich etwas brauche! – Und wenn es auch nur darum geht, ein Problem mit einem verlorenen Parkticket zu lösen. Dank Franz & Team!

Sie finden uns auch auf
Back to top
Fragen zum Online-Shop?
-10% Newsletter Bonus
Jetzt unseren kostenlosen Newsletter abonnieren und zusätzlich -10% auf den nächsten Einkauf sichern.
In diesem Feld ist ein Fehler aufgetreten.
Ihre Anmeldung war erfolgreich!
Ein Fehler ist aufgetreten!
close