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Von der Kunst, in Schönheit zu reifen

Die schlechte Nachricht zuerst: Ab 25 Jahren wird die Haut alt. Das sagt die Medizin. Na bumm.
Die gute Nachricht hingegen: Strahlendes Aussehen und Wohlbefinden haben eigentlich kein Ablaufdatum. Wahr ist aber auch: Von nichts kommt nichts. Weder lassen sich die Fältchen langfristig verleugnen, noch die Tatsache, dass mit Begeisterung, Disziplin und einer positiven Lebenseinstellung die Anzeichen des Alters verzögert werden können. „Beauty“ bringt die Beispiele von fünf Frauen, die zum Nachmachen bestens geeignet sind.

Älter werden ist nichts für Feiglinge!

Schauspielerin Konstanze Breitebner muss sich fürs Wohlgefühl des Körpers bewegen –  Laufen, Yoga und viel zu Fuß gehen. Und für den Geist mit Weiterlernen, Neugierigbleiben und dem Austausch mit anderen Menschen. Im Vorjahr wurde in Tragöß, Murau und Krakau-Hintermühlen das TV-Drama „Die Fremde und das Dorf“ nach ihrem Drehbuch verfilmt, nach diesem Erfolg schreibt Konstanze Breitebner im Auftrag des ORF jetzt am Buch für ihren zweiten Heimatfilm. Über das Älterwerden sagt Konstanze Breitebner sehr klar: „Altwerden ist nix für Feiglinge. Ich hab mit dem schicken Aging so meine Probleme – das Einzige, was wirklich hilft, ist, dass ich das, was ich tu, gern tu.“ Auch bei der Ernährung ist sie sehr diszipliniert: „Als ehemalige Bulemikerin musste ich erst lernen, dass Essen etwas Normales ist. Heute liebe ich jede Art von Gemüse, vor allem aus dem eigenen Garten.“ Kosmetik? „Ja, ich nehme seit vielen Jahren dasselbe Produkt und das für alles!“

Die Art of Aging

Einfach losrennen

Ein kleiner Schrecken war es für Martina Stilp eines Morgens. Lachend erzählt die Schauspielerin von ihrer ersten persönlichen Erfahrung mit dem Älterwerden: „Ich bin aufgewacht, schaute in den Spiegel und sah einfach anders aus. Und ich dachte mir: Na, da hast du dich aber ein bisschen verändert.“

Weil sie nicht „die Beine von der Oma“ haben wollte, begann sie mit Straffungsübungen. Und die Fältchen um die Augen begrüßt sie jeden Morgen freundlich und verwendet eine Augencreme. „Wobei Lachfalten sehr schön anzuschauen sind – das sind positive Falten, die ich an mir und an anderen Menschen sehr gerne mag.“

Für ein gezieltes Rückentraining im Studio nimmt sich Martina Stilp, die im Juni mit „Supergute Tage“ am Wiener Volkstheater einen vielumjubelten Erfolg gefeiert hat und sich derzeit auf die Rolle der Alkmene in Amphitryon (ab 1. Oktober, ebenfalls am Volkstheater) vorbereitet, regelmäßig Zeit. Und auch Joggen muss hie und da sein:  „Manchmal habe ich ganz einfach das Bedürfnis, loszurennen.“ Gelegentlich gönnt sie sich auch drei, vier Tage in der „Wasnerin“ in Bad Aussee: „Sich komplett verwöhnen zu lassen, tut sehr, sehr gut.“


Lachen hält jung

Bei den vielen Besichtigungen geht es die Treppen hinauf und die Treppen hinunter. Für Immobilienmaklerin Marlies Muhr aus Salzburg ist das das tägliche Fitnesstraining – sie nimmt niemals den Lift. „Wenn man viel arbeitet, dann hat man auch den inneren Antrieb, sich fit zu halten“, so lautet das Motto der gebürtigen Gleisdorferin, die auch in Kitzbühel und in Wien ihre Büros hat.

Für ein tägliches Sportprogramm bleibt leider nicht genügend Zeit. „Aber ich spiele seit 34 Jahren Golf und es macht mir immer noch großen Spaß, leider komme ich viel zu selten dazu.“ Ihr persönlicher „Jungbrunnen“ ist das Lachen. „Ich bin ein sehr positiver Mensch, lache sehr viel und gebe dieses Lachen auch gerne weiter. Das hält mich jung.“

Und noch etwas gönnt sich die Präsidentin des Steirerclubs in Salzburg regelmäßig: „Alle 14 Tage geht’s zu einem Rundum-Service zur Kosmetikerin. „Da kümmern sich dann drei Damen um mich, um das Gesicht, um die Hände und um die Füße. Das Institut ist für mich eine Wohlfühloase, die ich nicht missen möchte. Nach anderthalb Stunden komme ich dort neu getunt heraus“, schwärmt Marlies Muhr.


Weder Fastfood noch Diäten

„Sein Alter kann man nicht verstecken“, davon ist Schauspielerin Eva Herzig felsenfest überzeugt. „Denn jeder Mensch hat seine Geschichte, seine Erlebnisse und seine Erfahrungen, und die kann man mit einem Lifting auch nicht wegtun. Ich finde, dass die Menschen dadurch ihre Persönlichkeit ein bisschen verlieren. Schauen Sie die Erni Mangold an, was wäre die ohne ihre Falten?!“, sagt sie, die einen solchen operativen Eingriff bei sich ablehnen würde.

Wobei sie aber auch weiß, dass sie jünger aussieht. „Als Kind war das für mich immer ein Problem, jetzt bin ich froh darüber“, sagt die Mutter zweier Buben, fünfeinhalb und zwei Jahre alt. Durch die Söhne hat die geborene Salzburgerin, die in Graz und in der Obersteiermark aufgewachsen ist und jetzt in Wien lebt, gelernt, Nachmittage am Spielplatz zu genießen und die Zeit dort zu nützen, um abzuschalten.

Im Fitnessstudio besucht Eva Herzig „Hupfkurse“, wie sie es nennt, also beispielsweise Zumba – während Geräte zum Krafttraining nicht zum Einsatz kommen. Genauso wenig wie Diäten: „Die sind nichts für mich. Zum Glück mag ich kein Fastfood und ich brauche auch nicht viel Fleisch – also ergibt sich die gesunde Ernährung mit viel Obst und Gemüse schon fast von selbst.“


Älter werden – kein Problem

„Wenn’s brenzlig wird, dann gehe ich zur Kosmetikerin,“ lacht Beatrix Drennig, Inhaberin des Café Elefant in Leibnitz. Die Abende, wo sie sich Kosmetik-Behandlungen gönnt, sind rar, aber äußerst entspannend. So sehr, dass die Sehnsucht nach mehr Regelmäßigkeit durchaus gegeben ist: „Nach einer solchen Kosmetik-Session bin ich so erholt, dass ich nur mehr ins Bett möchte.“

Leider spielt die liebe Zeit da nicht ganz mit. Denn Beatrix Drennig ist eigentlich ständig auf den Beinen. Für die Fitness reicht das der Besitzerin des Kaffeehauses mit dem besonderen Ambiente trotzdem nicht: Zweimal wöchentlich mindestens muss sie hinaus auf ihre Lieblingslaufstrecke in den Auen: „Das ist für mich besser als jedes Fitnessstudio.“ Das Joggen gemeinsam mit einer Freundin tut nicht nur der Seele, sondern auch dem Körper gut: „Ab einem gewissen Alter muss man halt schon viel mehr tun, um das Gewicht zu halten“, schwört sie auf den Sport und setzt zusätzlich auf Trennkost, wenn ein paar Kilos runter sollen. Das Älterwerden ist mit all diesen Maßnahmen kein Problem: „Es geht mir supergut, ich bin voller Elan!“, strahlt Beatrix Drennig.

Die Art of Aging
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