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Aglaia Szyszkowitz backstage

Das Leben der gebürtigen Grazerin Aglaia Szyszkowitz ist ausgefüllt und turbulent. Für K&Ö Beauty lässt uns die attraktive, fröhliche und unprätentiöse Schauspielerin ein bisschen hinter die Kulissen schauen.

Vier bis fünf Wochen lang in Berlin für einen Film am Set, über Monate jedes Wochenende auf der Bühne des „Theater in der Josefstadt“ in Wien und dazwischen noch Lehrgänge für theaterbegeisterte Kids in München, Texte lernen, Drehbücher und Gedichte schreiben und nicht zu vergessen: im wichtigen Moment da sein für einen vielbeschäftigten Ehemann und zwei halbwüchsige Söhne. Vom bayrischen Lebensmittelpunkt aus lebt sie ihren Traum.
Aglaia war gerade 15 als sie zum ersten Mal den Shakespeare-Klassiker „Was ihr wollt“ mit Franz Josef Csencsits in der Rolle des Grafen Orsino sah und ihr dieser – Zufall oder nicht – am Ende des Stücks eine Rose zuwarf. „Da war’s um mich geschehen“, erzählt Szyszkowitz, und als sie bald danach als Auto-Stopperin am Weg auf den Schöckl von ebendiesem Herren mitgenommen wird, ist an Zufall nicht mehr ganz zu glauben. Csencsits führt ihr als väterlicher Freund und Kunstkenner Oskar Werners Platten vor, geht mit ihr ins Theater und in die Oper und sie sprechen über Texte, Musik und Darstellungen. Die Leidenschaft war geweckt und die Freundschaft ist geblieben.

 

Ein fast ebenso starker Impuls für den beruflichen Werdegang von Aglaia Szyszkowitz ging von Julia Stemberges Rolle der „Jugend“ aus. „Mir hat so imponiert, wie man Menschen durch die ehrliche Darstellung einer Figur berühren kann. So stark, dass man als Zuschauer weint“, erzählt Szyszkowitz von Ferdinand Raimunds „Bauer als Millionär“, den sie 1986 sah.
Emotional nahe an den Menschen herankommen und sein Herz öffnen – das ist auch heute noch, was Aglaia Szyszkowitz an der Schauspielerei große Freude macht. Nach der Ausbildung am Wiener Volkstheater und Engagements an den städtischen Bühnen von Krefeld, Würzburg und Münster mit Rollen wie der Helena in „Faust II“, dem Dienstmädchen Ida in „Lauf doch nicht immer weg“ bis zu Janet in der „Rocky Horror Picture Show“ war sie schnell etabliert. „Als ich damals aus dem doch sehr engen Österreich nach Deutschland kam, habe ich es als wohltuend empfunden, dass niemand gefragt hat aus welcher Familie ich komme oder aus welcher Stadt. Es ging einzig und alleine darum, ob ich etwas kann“, stellte Aglaia Szyszkowitz bald fest. Und „es kam noch das Glück dazu, so gute Lehrmeister zu treffen“.


Am liebsten spiele ich Rollen, die meiner Persönlichkeit fern sind. Ich suche die Herausforderung.

1995 entschied sie sich den Film zu probieren. Eine Agentur in Hamburg nahm Aglaia Szyszkowitz unter Vertrag und sehr bald schneite der erste Auftrag herein. Sie spielte mit „viel zu viel Schminke, aufgetürmten Haaren und 10 kg mehr als heute“, wie sie rückblickend lachend erzählt, eine Nebenrolle in der Serie „Jede Menge Leben“. Inzwischen ist Aglaia Szyszkowitz in diesem Metier zu Hause und drei- bis viermal jährlich mit einer großen Rolle gut gebucht.
Im Moment wird unter dem Arbeitstitel „Seitensprung mit Freunden“ ein Film für die ARD gedreht, der im nächsten Jahr zu sehen sein wird. Am Set mit ihr sind der in Gmunden geborene Schauspieler Fritz Karl, den man aus „Julia – eine ungewöhnliche Frau“ kennt, Samuel Finzi, der deutschbulgarische Mime, der unter anderem in „Honig im Kopf“ in den Kinos zu sehen ist, und Caroline Peters, die in Wien und Berlin gleichermaßen präsent ist. Es geht um den Selbstfindungsprozess eines Ehepaares und ist eine „authentische und schöne Geschichte“, wie Aglaia Szyszkowitz findet.
An freien Tagen fliegt die Schauspielerin nach München, wo die Familie zu Hause ist, dann „wasche und koche ich, lerne mit meinen Kindern, hole auf, was an Kommunikation unter der Woche zwischen uns zu kurz gekommen ist und treffe im Idealfall auch noch Freunde“. Die Herbstwochenenden jedoch sind alle besetzt: da spielt Aglaia Szyszkowitz in Daniel Glattauers Bühnenstück „Die Wunderübung“ am „Theater in der Josefstadt“ eine der Hauptrollen.


Film hat enormen Schönheitsdruck. Im Theater ist es einfacher, da ist das Licht gnädiger und das Publikum weiter weg.“

„Ich habe große Freude an meinem Beruf, unglaubliche Lust auf Begegnungen und bin immer wieder neugierig“, kommt Aglaia Szyszkowitz trotz ihres übervollen Kalenders ins Schwärmen und was den Energiehaushalt und ihr Aussehen anbelangt muss sie sorgsam damit umgehen. „Alle schauen, wie man älter wird“, ist sie sich sicher und achtet daher auf genügend Schlaf und viel Bewegung, „Yoga sorgt für die Festigkeit der Muskulatur und hält dich zusammen“, findet sie, und was die Ernährung anbelangt, isst Aglaia Szyszkowitz sehr bewusst: viel Gemüse, Reis, Salat, wenig Fett und wenig Süßes und „ich beherrsche mich“. Ihre Haut pflegt die Schauspielerin hauptsächlich mit Produkten von Dr. Hauschka.
Schönheit ist in diesem Business Voraussetzung und permanentes Thema. „Man hat eine gewisse Verantwortung als Vorbild“, findet Szyszkowitz und meint damit, dass man auch als Schauspielerin nicht um jeden Preis dem Trend nach Schönheitsoperationen und Botox folgen muss, ganz so wie Helen Mirren und Meryl Streep, die ihrer Meinung nach „wunderschön altern“.
Fürs Altern ist es aber ohnehin noch viel zu früh. Gerade eben hat sie gemeinsam mit ihrer Schwester Gwendolin, die im deutschen Bad Homburg eine Film-Produktionsfirma betreibt, und dem Grazer Fotografen Christian Jungwirth ein neues Projekt aus der Taufe gehoben. Ein ganz besonderes Kinderbuch, das demnächst erscheinen soll.

Fotos: Bigshot/Christian Jungwirth


Hin und wieder gibt es auch Anlässe nach Graz zu fahren. Dorthin, wo ihre Eltern leben, wo Aglaia mit ihren drei Schwestern aufgewachsen und in die Schule gegangen ist, und wo sie bei jedem der Besuche ihre Lieblingsplätze aufsucht: die Hofbäckerei Edegger-Tax für ein „köstliches glutenfreies Weckerl“, den Schloßberg für einen Blick bis nach Slowenien und den Franziskanerplatz für ein Glas Wein am Abend.

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