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Eva Liebau

Im Herzen der Südsteiermark lebt die gebürtige Kärntnerin und Sopranistin Eva Liebau. Wir sprachen mit ihr über Karriere, Leidenschaften und ihren „ordentlichen Beruf“.

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Susi Berger- Pressefoto Neumayr

Von „Figaro“ bis zu „Fledermaus“

Die Musetta in Puccinis „La Bohème“, die Pamina in der „Zauberflöte“, die Sophie in Richard Strauss’ „Rosenkavalier“ oder das Stubenmädchen Adele in der „Fledermaus“ sind nur einige der Rollen, die Eva Liebau bereits gesungen hat. Vom Züricher Opernhaus bis an die Scala nach Mailand, von Berlin bis Salzburg, Graz und Wien war sie schon mit Stars wie Anna Netrebko, Jonas Kaufmann, Elina Garanca oder Rolando Villazon auf der Bühne und hat sich im Laufe der Zeit als lyrischer Sopran einen Namen gemacht.

„Der Herrgott hat’s gefügt“, sagt Eva Liebau ganz bescheiden und erzählt, wie ihre Karriere in Velden am Wörthersee schon begonnen hat, als sie als kleines Mädchen mit ihrer Schwester musizierte. Das Hackbrett als erstes Instrument, gefolgt von 12 Jahren am Cello und schließlich dann Klavier und klassischer Gesang.

Zusätzlich dazu, als „ordentlichen Beruf“ sozusagen, den sie im Notfall ausüben wollte, machte die zielstrebige Kärntnerin den Abschluss in Kindergartenpädagogik. Ihr Beeweggrund dazu war das Bekenntnis „dass ich Kinder über alles liebe“, was sie mit ihrem zehn Monate alten Sohn am Arm glaubwürdig beweist.

An der Musikhochschule in Graz hat die Sopranistin sich den letzten Schliff geholt und gewann zeitgleich mit der Diplomarbeit 2004 den Hans-Gabor-Belvedere-Gesangswettbewerb, der mit einem 5-Jahres-Vertrag als Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich belohnt wurde. Auf einer Bühne zu stehen, in eine Rolle zu schlüpfen und gemeinsam mit dem Orchester eine Oper darzubieten ist für Eva Liebau eine Leidenschaft geworden, die für sie „fesselnd und berührend ist“.


Ich mache keine halben Sachen.

Emotionen entfachen

Das Erlernen von Partituren und Rollen, die phonetische und inhaltliche Kenntnis der verschiedensprachigen Texte und das konsequente Üben gehen der Diva leicht von der Hand. „Ich mache keine halben Sachen“, sagt Liebau. Ganz besondere Freude macht die Zusammenarbeit mit dem Regisseur Sven-Eric Bechtolf, weil „er so gut vorbereitet ist und einen roten Faden aufzeigt, entlang dem ich meine Rolle entwickeln kann“ und mit Daniele Gatti, „der es mit unglaublicher Leichtigkeit schafft, zwischen Sängern, Orchester und Publikum Emotionen zu entfachen“.

Unter seinem Dirigat hat Eva Liebau 2015 die Nannetta in Verdis Falstaff gegeben. 2017 wird die Sopranistin wieder an der Mailänder Scala zu hören sein. Und zwar als Ännchen im „Freischütz“ von Carl Maria von Weber.

In Kürze wird die Liebau ihr zweites Söhnchen Franz bekommen, worauf sie und  „Mister Sauvignon“, wie Walter Skoff auch genannt wird, sich schon sehr freuen. Während der Starwinzer 100 Hektar in sechs verschiedenen Lagen bewirtschaftet und seine Weine nicht nur in Österreich sondern weltweit vertreibt, trägt Eva Liebau, wenn sie nicht gerade mit Opernprojekten im Ausland ist, mit ihrem Gesang zum Erfolg des Weinguts bei.

So sorgt sie während der Weinpräsentationen von Salzburg bis Singapur, aber auch mit Liederabenden im eigenen Weinkeller für Furore. Walter Skoff ist seiner Partnerin schon oft zu Premieren nachgeflogen. „Sie ist musikalisch und schauspielerisch einfach phänomenal“, findet er und war nicht der einzige, der ihr nach der Falstaff-Vorstellung an der Scala Blumen überreicht hat.

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